„QuerBeat“ glänzte im Schloss Neuenbürg

15. November 2009

2. Konzert begeisterte Publikum

 

Schon der temperamentvolle Einmarsch zu den Klängen „There is no business like Show business“ ließ die anwesenden Zuhörer erwartungsvoll dem folgenden Programm entgegen fiebern. Sichtlich große Freude machte es dem Chor in einer so historischen Kulisse wie im Fürstensaal seine Stimme zu erheben. Stücke aus Pop, Musical, Evergreen und Folklore konnten angesichts dieser wunderbaren Atmosphäre ihre Zuhörer finden. So blieb es nicht aus, dass manch einer mit feucht-glänzenden Augen kämpfte, als das Lied „Weit, weit weg“ den Saal mit emotionalem Klang erfüllte. Aber auch afrikanische und lateinamerikanische Rythmen, bestens unterstützt durch Bongos und Schlagzeug, die vom Ensemblemitglied Harald Neul gespielt wurden, heizten dem Publikum gehörig ein. Charmant und humorvoll führte unter anderem Chorleiterin Siegrun Stütz durch das Programm. Sie verstand es hervorragend mit ihrer bezaubernden Art die Gäste zum Mitklatschen und Mitsingen zu animieren.

Eine große Bereicherung und Abwechslung bot der junge Musiker und Solist Henning Schulz mit seinem Blasinstrument, dem Euphonium. Gekonnt interpretierte er einige Stücke und gab ihnen seine eigene verjazzte Version. Erwähnenswert ist, das er sich auf den Wettbewerb Jugend musiziert auf der Regionalebene vorbereitet. Besondere Anerkennung gebührte der Pianistin Evelyn Grizfeld, die für den plötzlich erkrankten Frank Göbel einsprang und innerhalb eines Tages das gesamte musikalische Reportoire erarbeiten musste. Darunter waren Melodien die „QuerBeat“ mit viel Gefühl vorgetragen hat. Legendäre Klassiker wie: „Mein kleiner grüner Kaktus“, „Bist du einsam heut‘ Nacht“, oder „Für mich soll’s rote Rosen regnen“. Leicht und beschwingt erklang der Popsong „Top of the world“. „Frankie Boy’s“ unvergessener Hit „New York, New York“ erfüllte das Schloss mit einem mächtigen Sound. Beides waren Premierensongs, die der Chor seit seinem 2-jährigen Bestehen zuletzt in sein Reportoire aufgenommen hat.

Temperamentvoll kam zum Schluss der Westernklassiker „I Walk The Line“ von Johnny Cash daher. Rhytmisch unterstützt von Marion Reuter an der Western-Gitarre ritten die „Geisterreiter“ mit „Yi-pi-ei-ye“ durch das düstere Gemäuer. Großer Applaus vom Publikum erreichte alle Akteure und gerne gab „QuerBeat“ die ersehnte Zugabe – „Lollipop“

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