Zwei Familienschicksale wurden bedacht

14. Juli 2013
Flutopfer

Emotionale Spendenübergabe an Flutopfer

Am 25. Oktober war es endlich soweit. Zu viert starteten wir – eine Delegation vom „Frohsinn“ – gen Osten um unsere Spende aus der Aktion „Tombola zu Gunsten der Flutopfer“ von unserem Sommerfest zu übergeben. Organisiert von Silke Lehmann einer Mitarbeiterin der Gemeinde Klipphausen besuchten wir zwei von der Flutkatastrophe betroffene Familien, und übergaben je 1.050 Euro. Überwältigt von so viel Hilfsbereitschaft und mit Tränen in den Augen versicherte uns die inzwischen über 80-jährige Frau Gaßmus, dass Sie das Geld sehr gut gebrauchen könnte, da sie schon 2002 von der Flut stark betroffen war und viel verloren hatte.

Auch der Familie Gasse fiel es schwer die Fassung zu bewahren. Die Aufräumarbeiten gehen langsam voran, da Herr Gasse seit Frühjahr schwer herzkrank ist und wahrscheinlich nie wieder in seinen Beruf zurückkehren kann. Beide Familien wohnen an der Tribisch, einem kleinen idyllischen Bach, der bei Meissen in die Elbe mündet. Die Tribisch wurde bei der Flut zu einem mehrere Meter breiten Fluss und überflutete an beiden Häusern das komplette Erdgeschoß. Bis heute kann man die Nässe trotz Trocknungsanlagen in den Räumen sehen und spüren. Bei Familie Gasse beziffert sich der Schaden auf über 65.000 Euro.

Elke Fauth und Helen Reiche überreichten die Spende vom „Frohsinn“ an das Ehepaar Gasse. Hinten links, Silke Lehmann von der Gemeinde Klipphausen Die Gemeinde Klipphausen, vertreten durch Silke Lehmann, bedankte sich beim Gesangverein „Frohsinn Schwann“ für die großartige Aktion und das Gastgeschenk der Gemeinde Straubenhardt. Unser Dank gilt allen, die unsere Tombola beim Sommerfest, durch Lose kaufen, Geld und Sachspenden unterstützt haben, und somit dazu beitrugen zwei bedürftigen Familien eine kleine finanzielle Unterstützung zu gewähren und Ihnen unser Mitgefühl auszusprechen.

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